Die Anti-Atom-Bewegung ist eine soziale Bewegung, die sich gegen verschiedene Nukleartechnologien stellt. Es gibt ein breites Spektrum an Bedenken hinsichtlich der Kernenergie, und sie bleibt ein umstrittener Bereich der öffentlichen Ordnung. Viele Studien haben gezeigt, dass die Öffentlichkeit die Kernenergie als sehr riskante Technologie wahrnimmt und dass die Popularität der Kernenergie seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima Daiichi weltweit zurückgegangen ist. Anti-Atom-Kritiker sehen Atomkraft als eine gefährliche Art der Stromerzeugung. Gegner der Atomkraft haben eine Reihe damit zusammenhängender Bedenken geäußert, wie z. B. radioaktive
… Weiterlesen Atomunfälle, Umweltverschmutzung durch den Uranabbau, die Entsorgung radioaktiver Abfälle, die seit Tausenden von Jahren gefährlich bleiben, und die Anfälligkeit von Kernreaktoren. Anti-Atom-Gruppen befürworten auch die Nutzung erneuerbarer Energien wie Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Geothermie und Biokraftstoff. Von diesen Bedenken hatten nukleare Unfälle und die Entsorgung langlebiger radioaktiver Abfälle wahrscheinlich weltweit die größte öffentliche Wirkung. Anti-Atom-Aktivisten verweisen auf den nuklearen Notfall in Fukushima 2011 als Beweis dafür, dass Atomkraft niemals 100 % sicher sein kann. Die durch die Nuklearkatastrophe von Fukushima Daiichi verursachten Kosten werden voraussichtlich 12 Billionen Yen (100 Milliarden US-Dollar) übersteigen, und die Sanierungsmaßnahmen zur Dekontaminierung der betroffenen Gebiete und zur Stilllegung der Anlage werden voraussichtlich 30 bis 40 Jahre dauern.
Risiken der Kernenergie:
- Nukleare Unfälle: Sicherheitsbedenken, dass der Kern eines Kernkraftwerks überhitzen und schmelzen könnte, wodurch Radioaktivität freigesetzt wird.
- Abbau von Kernbrennstoffen: Der Abbau von Abfällen von Kernbrennstoffen wie Uran und Thorium führt zu dessen radioaktivem Zerfall. Das verursacht eine Radium- und Radonbelastung in der Umwelt und beeinträchtigt letztendlich die öffentliche Gesundheit.
- Entsorgung radioaktiver Abfälle: Bedenken, dass die Kernenergie große Mengen radioaktiver Abfälle erzeugt, von denen einige über sehr lange Zeiträume gefährlich bleiben.
- Nukleare Proliferation: Bedenken, dass einige Arten von Kernreaktorkonstruktionen spaltbares Material verwenden und/oder produzieren, das in Kernwaffen verwendet werden könnte.
- Hohe Kosten: Besorgnis darüber, dass der Bau von Kernkraftwerken sehr teuer ist und dass die Sanierung nach nuklearen Unfällen sehr teuer ist und Jahrzehnte dauern kann.
- Angriffe auf Kernkraftwerke: Bedenken, dass Kernkraftwerke Ziel von Terroristen oder Kriminellen werden könnten.
- Eingeschränkte bürgerliche Freiheiten: Besorgnis darüber, dass das Risiko von nuklearen Unfällen, Weiterverbreitung und Terrorismus dazu benutzt werden könnte, Einschränkungen der Bürgerrechte zu rechtfertigen.