Polizeibrutalität ist die exzessive und ungerechtfertigte Anwendung von Gewalt durch die Strafverfolgungsbehörden. Es ist eine extreme Form von polizeilichem Fehlverhalten oder Gewalt und eine Verletzung der Bürgerrechte. Es bezieht sich auch auf eine Situation, in der Beamte unangemessene oder übermäßige Gewalt gegen eine Person ausüben. Polizeigewalt umfasst unter anderem körperliche oder verbale Belästigung, körperliche oder geistige Verletzungen, Sachbeschädigung, die Untätigkeit von Polizeibeamten und in einigen Fällen den Tod. In den Vereinigten Staaten ist die qualifizierte Immunität eine Rechtslehre, die
… Weiterlesen verwendet wird, um Beamte nach Vorfällen von Polizeigewalt vor Gerichtsverfahren zu schützen. Dieses Gesetz wurde 1982 vom Obersten Gerichtshof erlassen. In den letzten Jahren, insbesondere seit der tödlichen Erschießung von Michael Brown in Ferguson, Missouri im Jahr 2014, ist Polizeibrutalität in den Vereinigten Staaten zu einem heißen Thema geworden. Polizisten in Amerika töten etwa 1,
Die 2013 gegründete Black Lives Matter-Bewegung war ein lautstarker Teil der Bewegung gegen Polizeibrutalität in den USA, indem sie „Die-Ins“, Märsche und Demonstrationen als Reaktion auf die Ermordung schwarzer Männer und Frauen durch die Polizei organisierte.
Während Black Lives Matter zu einer umstrittenen Bewegung in den USA geworden ist, hat sie der Anzahl und Häufigkeit von Polizeischießereien auf Zivilisten mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
Politische Repression ist die Handlung einer staatlichen Stelle, die eine Bürgerschaft aus politischen Gründen gewaltsam kontrolliert, insbesondere mit dem Ziel, die Teilnahme der Bürgerschaft am politischen Leben einer Gesellschaft einzuschränken oder zu verhindern und dadurch ihr Ansehen unter ihren Mitbürgern zu mindern. Es manifestiert sich oft durch Maßnahmen wie Menschenrechtsverletzungen, Missbrauch von Überwachung, Polizeibrutalität, Inhaftierung, Zwangseinigung, Entzug der Bürgerrechte, Lustration und gewalttätige Aktionen oder Terror wie Mord, Hinrichtungen im Schnellverfahren, Folter, Verschwindenlassen und andere außergerichtliche
… Weiterlesen Bestrafung von politischen Aktivisten, Dissidenten oder der allgemeinen Bevölkerung. Politische Repression wird oft von Gewalt begleitet, die nach innerstaatlichem Recht legal oder illegal sein kann.
Politische Konflikte erhöhen stark die Wahrscheinlichkeit staatlicher Repression. Zivile Aufstände sind ein starker Indikator für repressive Aktivitäten, da sich Staaten in Zeiten ziviler Konflikte so oft an repressiven Verhaltensweisen beteiligen. Wenn ihre Autorität oder Legitimität bedroht ist, reagieren Regime mit der offenen oder verdeckten Unterdrückung von Dissidenten, um die Verhaltensbedrohung zu beseitigen. Repression unterdrückt die Mobilisierung von Dissidenten, indem sie die Organisationsfähigkeit von Herausforderern verringert, aber es ist auch möglich, dass Herausforderer staatliches repressives Verhalten nutzen können, um Sympathisanten zu mobilisieren, indem sie Repression als eine neue Beschwerde gegen den Staat darstellen.
Die Compagnies Républicaines de Sécurité (Republikanische Sicherheitsunternehmen), abgekürzt CRS, sind die allgemeine Reserve der französischen Nationalpolizei. Sie sind hauptsächlich an allgemeinen Sicherheitsmissionen beteiligt, aber die Aufgabe, für die sie am besten bekannt sind, ist die Kontrolle von Menschenmengen und Unruhen in Frankreich.
Der französische Slogan „police partout, justice nulle part“ bedeutet „Polizei überall, Justiz nirgendwo“ und ist Teil eines Zitats von Victor Hugo, das er im April 1851 der Nationalversammlung vorlegte. Dieser Slogan wird heute häufig bei Demonstrationen oder Protestbewegungen gegen die Polizei verwendet. Dieser mehr als hundert Jahre alte Satz wird noch heute in Frankreich und in anderen westlichen Ländern verwendet, insbesondere von Gruppen oder Bewegungen, die im Allgemeinen mit der extremen Linken verbunden sind und gegen Polizeibrutalität kämpfen.