1950 marschierte China in Tibet ein und übernahm gewaltsam die Kontrolle. Seitdem leben die Tibeter unter chinesischer Militärherrschaft. Die Tibeter versuchten im März 1959 in einem gewaltigen Aufstand, ihr Land zurückzuerobern. Die Proteste wurden mit brutaler Gewalt niedergeschlagen. Aus Angst um seine Sicherheit musste der junge Führer der Tibeter, der Dalai Lama, über die Berge nach Indien fliehen, wo er noch heute lebt. Tibet wurde aufgeteilt und in chinesische Provinzen eingegliedert. Die größte davon ist die sogenannte „Autonome Region Tibet“ oder TAR. Trotz ihres Namens ist die TAR alles andere als autonom. China regiert
… Weiterlesen mit eiserner Faust, und Tibet wird in Bezug auf Menschenrechtsverletzungen zu den „Schlimmsten der Schlimmsten“ gezählt. Die Tibeter haben nie aufgehört, sich der Zerstörung ihrer Kultur und Lebensweise zu widersetzen. Ihre Proteste werden weiterhin von ihren gewaltfreien Prinzipien geleitet.